Echte Helden wollen ihre Gokarts ausprobieren!

von Daniela Dietz
Veröffentlicht am: Aktualisiert am: 265 Aufrufe
Gokarts ausprobieren in Hessen

Ein Gokart kann noch so cool aussehen, wenn das Fahrgefühl nicht stimmt, ist es nichts wert. Deshalb sollte man vor einem Kauf Gokarts ausprobieren. Das sieht unser GOKARTWELT-Held Februar wohl genauso und er hat es besonders schlau gemacht: Er wählte eine wirklich clevere Weise, diese vier Gokarts auszuprobieren. Deshalb ist er auch unser Held des Monats. Er hat sich nämlich sowohl von der Größe als auch von der Ausstattung (und damit auch in Sachen Preis) langsam nach oben gearbeitet. Aber fangen wir von vorne an.

Klein anfangen: Ein paar Runden auf dem dreirädrigen BERG Choppy Neo

Als erstes setzte er sich auf eines der neuesten BERG-Modelle: Das Choppy Neo Pedal-Gokart 2.0. Das ist erst seit 2021 auf dem Markt und ein sprichwörtlicher Renner. Seine Besonderheit ist auf den ersten Blick zu erkennen: Im Gegensatz zu fast allen anderen Gokarts hat der Choppy Neo nur drei Reifen. Das ist ein wirklich anderes Fahrgefühl – viel wendiger als mit vier Rädern! Genauere Spezifika und den Erfahrungsbericht meiner Tochter könnt Ihr hier nachlesen.

Wer Gokarts ausprobieren möchte, tut gut daran, klein anzufangen – wie unser Held. Kinder bereits ab drei Jahren können das Choppy Neo fahren und es wächst so gut mit, dass unser 8-jähriger Held es ebenfalls noch locker treten kann. So stieg er also ein und begann seine Probefahrten auf Europas größter Teststrecke für Pedalgokarts bei uns in Romrod. Setzte sich auf das einzige Gokart mit nur drei Reifen, ohne jegliche Motorisierung, ohne Erweiterungen und von der Größe her auch das kleinste.

Leicht größer, leicht schwerer, vierrädrig: Das BERG Rally Force

Gokarts ausprobieren in Romrod
Nicht viel größer oder schwerer als das erste Versuchsobjekt, aber mit vier Rädern: Das BERG Rally Force.

Nach ein paar Runden war dann das nächste dran: Er wechselte auf das BERG Rally Force, wollte direkt weitere Gokarts ausprobieren. Farblich hat er sich hier nicht verändert, er bleibt in den schwarzgrünen Motiven, hat nun aber vier Räder, ebenfalls Offroad-Luftreifen. Von der Länge her hat es dem Choppy Neo auch nur vier Zentimeter voraus, ist aber nun auch offiziell für Kids bis 12 Jahre geeignet, die nicht mehr als 60 kg wiegen. Das Gokart selbst ist also ein wenig größer und mit 25 kg um die 8 kg schwerer als das Choppy Neo.

In diesen Größenordnungen spielt das Gewicht noch keine große Rolle, es geht immer nur darum, wie gut es für das Kind in dem entsprechenden Alter zu manövrieren ist. Sitzend und tretend schafft fast jedes Kind fast jedes Gokart zu bewegen – sofern die Füße an die Pedale kommen, versteht sich. Aber in dem Moment, wo die Kinder aussteigend und ihr Gefährt etwa an einer Anhöhe schieben wollen, kommt das Gewicht zum Tragen.

Teststrecke in Romrod mit verschiedenen Kurven, Untergründen und Steigungen

Unsere Gokart-Teststrecke in Romrod haben wir übrigens extra so gebaut, dass sie verschiedene Untergründe, verschiedene scharfe Kurven und leichte Anhöhen hat. Wer Gokarts ausprobieren will, soll schließlich eine möglichst aufschlussreiche Testumgebung haben, oder? Nützt ja nichts, wenn das Gokart auf Asphalt super fährt, aber bei mir daheim auf dem Land hauptsächlich Schotterwege sind. Und auch, wie ein Gokart eine Steigung bewältigt – bzw. meine Beinmuskeln auf einem Gokart – ist eine wichtige Information, die ich nur bekomme, wenn ich Gokarts ausprobieren kann.

Unser Held drehte auch hier ein paar Runden und war dann bereit für die nächste Steigerung. Jetzt wählte er ein größeres Modell, zu erkennen am XL im Namen, und änderte auch die Farbwelt: Er stieg auf das BERG XL B.Super Blue. Ein echter Klassiker, aber modernisiert. Für mich persönlich kommt es den Kettcars meiner Kindheit am nächsten, rein von der Optik her. Das Modell gibt es nämlich auch in Gelb und natürlich Rot.

Das BERG XL B.Super Blue können Fünfjährige und Erwachsene fahren

Gokarts testen in Nordhessen
Jetzt wird es schon deutlich größer: Unser Held auf dem BERG XL B.Super Blue.

Das XL B.Super Blue ist wie alle XL-BERG-Gokarts auch durchaus für Erwachsene geeignet, aber auch starke Fünfjährige können es fahren. Alles möglich dank des einfach verstellbaren Sitzes. Es ist deutlich größer, länger und schwerer als die beiden ersten Modelle, fast 18 kg schwerer als das Rally Force. Dabei allerdings noch ohne jede Tretunterstützung, die hat sich unser Held für seinen letzten Testlauf aufgehoben.

Und das Komfort-Maximum zum Schluss: Tretunterstützung ist schon was Feines!

Gokarts mit Motor ausprobieren
Um zum krönenden Abschluss die Luxusvariante: Groß, schwer, motorisiert. Na, lieber Held, was für ein Fahrgefühl ist das?

Für diesen sprang er nun auf ein BERG XXL Black Edition mit Tretunterstützung. Das Gokart selbst ist nochmal 8 kg schwerer als das letzte Testobjekt – aber hat eben auch einen Motor, dessen Akku bis zu sechs Stunden lang das Treten zu einem absoluten Kinderspiel macht, Anhöhe und rauer Untergrund können dem Fahrer nur noch ein müdes Lächeln abringen. Als XXL-Modell lässt es sich ebenfalls bestens von Erwachsenen fahren, die meist gar nicht mehr aussteigen wollen. Es ist einfach sehr komfortabel!

Den Königsweg beim Gokarts ausprobieren herausfinden

Es gibt sicherlich mehrere Kriterien, wie man Gokarts ausprobieren kann. Ich finde aber die Vorgehensweise unseres Helden wirklich schlau. So spürst Du bestens, wie sich ein immer größeres, schwereres und schlussendlich sogar motorisiertes Gokart fahren lässt. Wenn Du Dich als erstes auf ein BERG XXL Black Edition mit E-Antrieb setzt, haben eigentlich alle anderen Gokarts keine Chance mehr. Denn so ein schickes, großes, komfortables Gokart mit Tretunterstützung lässt sich nur schwer toppen.

Aber das ist nur meine Sicht als verweichlichte Erwachsene – Kinder sehen das ganz anders. Unser Held des Monats nämlich liebte wirklich seine erste Wahl, das BERG Choppy Neo am meisten!

Wie wird das bei Euch und Euren Kids sein? Um das herauszufinden, gibt es nur einen Weg: Ab mit der Familie nach Romrod und selbst Gokarts ausprobieren. Schreibt mir dann gerne mal in die Kommentare, wie das Fazit Eurer Familie war und ob die Kids auch in den unwiderstehlichen Sog des Komforts gezogen wurden oder wie unser Held die agilen kleineren Fahrzeuge liebten.

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