Billige Gokarts kaufen: Die 3 wichtigsten Fragen

von Daniela Dietz
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billige Gokarts halten nicht lang

Ich mache das ja auch so. Wenn ich etwas kaufen will, suche ich im Netz nach Dingen wie „Gokart preiswert bestellen“ oder „billige Gokarts“. Kann man machen. Die Frage ist nur: Will ich das wirklich? Und kann ich dann meiner Tochter gegenüber noch sagen: „Ja, mein Kind, ich verhalte mich nachhaltig und tue alles in meiner Macht stehende dafür, dass Du in einer genau so schönen Welt aufwachsen darfst wie es mir vergönnt war?“

Denn wenn ich das ernst meine, dann muss ich selbst die Entscheidung für ein Gokart abwägen. Klar kann ich bei irgendwelchen gigantischen Internethändlern „Gokart“ eingeben und dann nach Preis sortieren, ein paar Bewertungen lesen und das Ding bestellen. Aber diese drei Fragen sollte ich mir doch stellen.

Frage 1: Wo wurde das Gokart konzipiert, getestet und produziert?

Wie kommt ein so günstiger Preis zustande? Produktion in Asien ist wahrscheinlich – aber noch kein Qualitätsmerkmal. Es liegt in der Verantwortung des Herstellers, wie er die Produktion in Asien aufstellt und welche Qualitätskriterien er seiner Produktion zugrunde legt. Je höher diese sind, um so hochpreisiger wird die Produktion – ob in Asien oder Europa.

billige Gokarts unterstützen nicht den regionalen Handel
Billige Gokarts unterstützen nicht den regionalen Handel. Spielwelle ist beispielsweise eine Spielzeughändler im hessischen Romrod, der viel für seine Region tut.

Ein billiges Gokart kann keine hohen Qualitätskontrollen durchlaufen haben, denn die sind richtig kostspielig. Sehr wahrscheinlich wurde es schnell und kostengünstig hergestellt, mit wenig Schrauben, die man nachziehen könnte, und viel Kleber. Damit sind die Tage schon beim Erhalt des Paketes gezählt. Und wenn ich an die Rasselbande hier bei uns im Hof denke, muss ich nicht sehr lang zählen, bevor irgendwas an dem billigen Gokart kaputt ist oder wir es gar ganz entsorgen müssen.

Und dann: Das nächste, bitte! Nachhaltig ist das nicht.

Was macht BERG anders?

Wie sich vielleicht schon rumgesprochen hat, schwören wir von der GOKARTWELT auf die Gokarts von BERG. Das sind keine billigen Gokarts. Aus gutem Grund. Diese Gokarts halten was aus. Nicht umsonst sind viele unserer Modelle sogar für den professionellen Einsatz zugelassen, das heißt, ihre Besitzer vermieten sie auf Campingplätzen, in Freizeitparks oder bei großen Familienevents – einem stärkeren Belastungstest kann man wohl kein Spielzeug aussetzen.

BERG Gokarts werden in Holland entwickelt, getestet und distribuiert. Hier steht das BERG Testlabor, in dem alle BERG Gokarts, Trampoline und andere Spielzeuge auf Herz und Nieren geprüft werden: ihre Lebensdauer, Aufpralltests und Verkantungs- und Rütteltest. Nur die Modelle, die die Härtetests dieses Labors überstehen, gehen in Produktion. Dass auch Kinder bei den Testenden sind, versteht sich.

Mit diesen im Testlabor entwickelten Qualitätsparametern wird dann die Produktion im chinesischen Ningbo aufgestellt, so dass alle Teile, die dort hergestellt werden, exakt diesen Anforderungen entsprechen. Schließlich muss alles, was den Namen BERG trägt, die gleichen Qualitätsstandards erfüllen – ob es in China oder in den Niederlanden produziert wurde.

Frage 2: Behauptet der Hersteller, sein Produkt sei sicher oder gibt es auch was Objektives?

Hohe Qualität hat zwei Folgen: Langlebigkeit und Sicherheit. Langlebigkeit spielt auf das Nachhaltigkeitskonto ein, denn logisch: Wenn ein Gokart nicht nach einem Jahr auseinanderfällt und viele Kinder viele Jahre lang daran Freude haben, muss kein neues gekauft werden und es entsteht kein neuer Abfall von den Resten des alten.

Die Sicherheit ist eine weitere Folge von hoher Qualität – aber das wird sicher jeder Hersteller behaupten. BERG kann es belegen, denn neben den Sicherheitsprüfungen, die BERG selbst durchführt, werden beispielsweise die Gokarts regelmäßig von unabhängigen europäischen Prüfinstituten, wie dem TÜV und SGS, auf ihre Sicherheit getestet. So trägt jedes BERG Gokart stolz das CE-Prüfzeichen für sicheres Spielzeug und alle BERG-Gokarts mit Freilauf entsprechen den strengen TÜV-Anforderungen.

Frage 3: Gibt es Ersatzteile und lässt sich das Gokart reparieren?

Wer über billige Gokarts nachdenkt, muss sich auch diese Frage stellen. Denn sollte das neue Lieblingsspielzeug so richtig beansprucht werden, könnte ein Reifen anfangen zu wackeln. Oder sich vielleicht ein Stück der Verkleidung lösen.

BERG hat dafür eine eigene Ersatzteildatenbank, die ich aber ehrlich gesagt gar nicht so gut finde. Ich weiß aber, dass ich immer in Romrod anrufen kann, wo die absoluten BERG Gokart-Spezialisten sitzen. Die hören sich mein Problem an, begutachten auch gerne Fotos oder Videos von dem Problem und stehen mir dann mit Rad…ähm…Rat und Tat zur Seite.

Viel Spaß beim Kontaktieren des Kundenservice eines billigen Gokarts, das über Amazon ohne persönlichen Ansprechpartner bestellt wurde. Ein Ding der Unmöglichkeit.

Billige Gokarts haben keine Ersatzteile
Billige Gokarts haben auch keinen Ersatzteil- oder Reparaturservice. Wenn sie kaputt sind, bleibt nur die Mülltonne. BERG Gokarts sind per se langlebig, lassen sich liebevoll warten und bei Bedarf reparieren. Jahrelang.

Zusatzfrage 4: Wie wichtig ist dem Hersteller Umweltschutz?

Eine schwierige Frage und die Antwort darauf geben alle Unternehmen natürlich sehr bereitwillig – meist mit viel Blabla und Greenwashing. BERG hat sich wirklich Gedanken gemacht und tut viel dafür, dass wir von der linearen Wirtschaft (produzieren, benutzen, wegschmeißen) eher zurück in Kreisläufe kommen. Was angesichts der sich stetig reduzierenden Ressourcen auch mehr als schlau ist.

So werden BERG Spielzeuge möglichst lang im Kreislauf gehalten, in dem sie repariert werden und benutzbar bleiben. Wenn sie wirklich ausgedient haben, werden sie in Teilen zu neuen Rohstoffen recycelt.

Kann ja jeder sagen. Oder eben auch hier ein Zertifikat vorweisen

BERG hat 2021 eine Cradle to Cradle (C2C) Silber-Zertifizierung für einen großen Teil seines Pedal-Gokart-Sortiments erhalten. Diese Zertifizierung bescheinigt zum einen das eben Beschriebene: dass BERG Rohstoffe einsetzt und Produkte nach dem Ende ihres Lebens wieder in Rohstoffe zurückverwandelt – von der Wiege zurück in die Wiege eben.

Zum anderen stellt diese Zertifizierung sicher, dass BERG weiter am Ball bleibt und alle Geschäftsprozesse kontinuierlich verbessert. Denn es gibt verschiedene Zertifizierungsstufen, bei denen das Produkt UND die Produktionskette drumherum betrachtet werden. Damit ist auch gemeint, was nach der Nutzung passiert, also welcher Abfallstrom durch ein BERG Produkt entsteht. Die BERG Gokarts haben bereits Silber erreicht.

Die Prüfstelle für dieses C2C-Zertifikat nennt sich SGS Search und BERG ist der weltweit erste Gokart- vielleicht sogar Spielzeughersteller, der diese international anerkannten Spezifikationen erfüllt.

billige Gokarts Geschwisterkinder
Billige Gokarts leben nicht lang genug, um an das Geschwisterkind übergeben werden zu können.

Fazit: Billige Gokarts kauft man zweimal…

…oder man gibt einmal etwas mehr Geld aus und hat dann seine Ruhe. Und ein gutes Gewissen. Zumal die meisten BERG Gokarts auch noch mitwachsen und somit angelegt sind auf eine jahrelange Nutzung. Und selbst nach vielen Jahren sind sie, wenn Ihr ihnen ab und zu ein bisschen Öl und ein Anziehen der Schrauben gönnt, noch so gut erhalten, dass Ihr sie auf einem Flohmarkt in einen weiteren Familienzyklus geben könnt. Nachhaltiger lässt sich eine Investition kaum tätigen, oder?

Wie seht Ihr das? Muss Spielzeug für Eure Kids nachhaltig sein? Welche Überlegungen stellt Ihr an beim Kauf von größeren Kinder-Fahrzeugen?

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